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Anerkennung und Respekt für queere Lebensweisen

Das Berliner Queer-Bündnis ist ein Zusammenschluss von Berliner Unternehmen, Organisationen und Institutionen mit dem Ziel, Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans*, intergeschlechtlichen und queeren (LSBTIQ*) Menschen sowohl im Organisationskontext der Bündnismitglieder als auch auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene zu fördern.

Mitglieder

Statements

Unser Manifest

1.

Queerfeindlichkeit geht uns alle an!

Queerfeindlichkeit ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Als Berliner Queer-Bündnis bleiben wir nicht tatenlos, sondern treten ihr gemeinsam entschlossen entgegen.

2.

Queerfeindlichkeit ist irrational

Queerfeindlichkeit ist eine soziale Feindseligkeit, die sich gegen queere Menschen richtet, und basiert auf einer irrationalen, unbegründeten sowie patriarchalen Aversion gegenüber LSBTIQ* und deren Lebensweisen.

3.

Akzeptanz gegenüber queeren Lebensweisen benötigt Engagement

Queerfeindlichkeit ist in allen Generationen und gesellschaftlichen Kreisen präsent und wirkmächtig. Deshalb bedarf es eines kontinuierlichen Engagements für die Gleichstellung queerer Lebensweisen – sowohl auf gesamtgesellschaftlicher Ebene als auch in den Strukturen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen.

4.

Queerfeindlichkeit hat viele Formen

Diskriminierung, Ungleichbehandlung, Ausgrenzung, Verschwörungserzählungen, Benachteiligung, Mobbing, Körperverletzung, Hassparolen und Hetzartikel sind allesamt Facetten der Queerfeindlichkeit. Unabhängig von Art und Ausdrucksform gilt: Queerfeindlichkeit geht uns alle an und ist in keiner Weise akzeptabel.

5.

Queerfeindlichkeit ist Teil der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit

Queerfeindlichkeit lässt sich nicht isoliert von anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bekämpfen. Das Bündnis engagiert sich gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, körperlicher oder geistiger Fähigkeiten, des Glaubens und gegen jede andere Form von Menschenfeindlichkeit sowie deren Überschneidungen.

Gute Gründe

Es gibt viele gute Gründe, dem Berliner Queer-Bündnis beizutreten. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen vier zentrale Argumente, warum Sie und Ihre Organisation Teil des Bündnisses werden sollten.

Corporate & organisational social responsibility

Die Mitgliedschaft im Berliner Queer-Bündnis eröffnet vielfältige Möglichkeiten, Corporate & Organizational Social Responsibility gezielt auf LSBTIQ* und queere Lebensweisen auszurichten. Neben internen Sensibilisierungsmaßnahmen und der Vernetzung innerhalb des Bündnisses unterstützt Sie der Trägerverein des Berliner Queer-Bündnisses, der LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e. V., als verlässlicher Partner.

Vernetzung und Best Practice

Erfahrungsaustausch zu Maßnahmen gegen Queerfeindlichkeit und für queerfreundliches Engagement mit Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen des Berliner Queer-Bündnisses – bei den halbjährlich stattfindenden Bündnistreffen sowie im digitalen Mitgliederforum.

Diversity management

Das Bündnisnetzwerk dient als Informations- und Lernplattform für ein effektives Diversity Management. Es fördert gezielt die Akzeptanz, den Respekt und die Wertschätzung queerer Menschen in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation.

Öffentlichkeitswirksamkeit

Das Berliner Queer-Bündnis engagiert sich durch aktive Öffentlichkeitsarbeit und die Repräsentation seiner Aktivitäten und Veranstaltungen gegenüber der Berliner Landespolitik sowie der Zivilgesellschaft Berlins.

Zu den öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen und Aktionen des Bündnisses gehören unter anderem eine Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit am 17. Mai, Regenbogenflaggenhissungen, Plakatkampagnen und die Verleihung des Respektpreises.

Berliner
Respektpreis

Seit 2010 verleiht das Berliner Queer-Bündnis jährlich den Respektpreis und würdigt damit das herausragende Engagement für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ*) durch eine Einzelperson, eine Einrichtung oder ein Projekt in Berlin.

Preisträger*in 2024

Am 02. Dezember 2024 wurde das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e. V. (FFGZ) mit dem Berliner Respektpreis des Berliner Queer-Bündnisses ausgezeichnet.

Das FFGZ wurde in den 1970er Jahren gegründet, um aus einer feministischen Perspektive die Gesundheitsvorsorge von Frauen zu stärken. Es bietet bis heute inklusive und gendersensible Beratung zu zahlreichen Themen, setzt sich gegen Diskriminierung im Gesundheitssystem ein und schafft einen sicheren Raum für Frauen und queere Menschen.

Lesen Sie hier die Laudatio auf das FFGZ von Jana Terhorst, Beauftragte für Diversität und Kulturwandel bei der Berliner Feuerwehr.

Eine Hand, die mehr als 1000 Worte ruft

Kampagnenmotiv "Signal for Help", ein gelbes Plakat mit pinker Aufschrift „Eine Hand, die mehr als 1000 Worte ruft!“ und Hand-Symbolen als stiller Hilferuf bei häuslicher Gewalt.

Seit 2011 entwickelt die Projektkoordination des Berliner Queer-Bündnisses gemeinsam mit den Bündnismitgliedern Wall GmbH und HELDISCH, einer Designagentur aus Kreuzberg, jährlich eine Plakatkampagne im Rahmen des jeweils wechselnden Arbeitsschwerpunktes des Bündnisses. Ziel ist es, queere Themen im Berliner Stadtbild sichtbar zu machen und die Mehrheitsgesellschaft dafür zu sensibilisieren.

Im Rahmen des letztjährigen Schwerpunktthemas geschlechtsspezifischer Gewalt und der Istanbul-Konvention widmet sich die 13. Kampagne dem Themenfeld häuslicher Gewalt, insbesondere dem sogenannten „Signal for Help“.

Die Kampagnen sind unübersehbar: Sie erscheinen an Bushaltestellen, in Einkaufsstraßen und auf Bahnhöfen – also im gesamten Berliner Stadtbild. Neben den sensibilisierenden Motiven enthalten die Plakate QR-Codes, die auf weiterführende Informationen zum jeweiligen Thema verweisen.

Seit Beginn der Kooperation ermöglichen die Bündnismitglieder Wall GmbH und HELDISCH die Veröffentlichung der Kampagnen durch großzügiges Sponsoring der gestalterischen Ausarbeitung sowie die Bereitstellung von Werbeflächen.

Unser Team

Das Team des Berliner Queer-Bündnisses besteht aus Alexander Scheld (Projektleitung), Chris Walter (Projektkoordination) und Noah Heckhoff (Projektkoordination).

Gemeinsam steuern sie die Arbeit des Berliner Queer-Bündnisses. Ihre direkten Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Bündnis sind Chris Walter und Noah Heckhoff. Als Projektkoordinatoren verantworten sie das operative Geschäft des Projekts und koordinieren die Kommunikation zwischen den Mitgliedern. Die Projektkoordination ist über die zentrale E-Mail-Adresse des Berliner Queer-Bündnisses erreichbar.

Kontakt:
Berliner Queer-Bündnis
E-Mail: buendnis(at)lsvd.berlin
Tel.: 030 7543 77 050

Der Bündnisbeirat

Der Bündnisbeirat steht als beratendes Gremium der Projektkoordination zur Seite. Er setzt sich aus Vertreter*innen der Bündnismitglieder zusammen und erfüllt die Funktion der Interessensvertretung der Bündnismitglieder bei der Umsetzung der Maßnahmen des Berliner Queer-Bündnisses. Zudem unterstützt er die Projektkoordination bei der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Projekts. Der Beirat wird alle zwei Jahre von den Bündnismitgliedern neu gewählt.

Gemeinsam steuern sie die Arbeit des Berliner Queer-Bündnisses. Ihre direkten Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Bündnis sind Chris Walter und Noah Heckhoff. Als Projektkoordinatoren verantworten sie das operative Geschäft des Projekts und koordinieren die Kommunikation zwischen den Mitgliedern. Die Projektkoordination ist über die zentrale E-Mail-Adresse des Berliner Queer-Bündnisses erreichbar.

Kontakt:
Berliner Queer-Bündnis
E-Mail: buendnis(at)lsvd.berlin
Tel.: 030 7543 77 050

News

Mitgliedschaft beantragen

So geht’s:

  • Sie treten mit dem Berliner Queer-Bündnis in Kontakt
  • Wir führen ein Kennenlerngespräch
  • Wir entscheiden uns gemeinsam für einen Beitritt
  • Sie unterzeichnen den Aufruf des Berliner Queer-Bündnisses
  • Wir veröffentlichen ein gemeinsames Statement zu Ihrem Beitritt
  • Wir übergeben Ihnen feierlich Ihre Beitrittsurkunde